• Interview mit paged. (Finalist 2021)

    paged. ermöglicht visuell beeinträchtigten NutzerInnen eine individuelle Anpassung textlastiger Webseiten. Dazu werden Algorithmen der KI und eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche genutzt.

    Wie kam euch die Idee und was macht ihr genau?

    Die Idee für paged kam uns, als wir im Coronalockdown Online-Kurse im Web Development gemacht haben. Durch die Kurse haben wir erstmals von digitaler Barrierefreiheit gehört und waren sehr überrascht, dass in Deutschland kaum Bewusstsein darüber herrscht. Gemeinsam haben wir beschlossen: paged ändert das! Deswegen entwickeln wir eine Software, die visuell-beeinträchtigten Menschen erlaubt, textlastige Webseiten nach Ihren individuellen Bedürfnissen zu ändern, um ohne Probleme Onlineinhalte zu lesen!

    Was bereitet euch im Moment schlaflose Nächte? 

    Zu viel Koffein nach 18:00 Uhr 😉

    Wie verschafft ihr euch Ausgleich? 

    Joggen gehen im Wald bewirkt Wunder. Reisen, auch schon Ein-Tages-Trips, tun ebenfalls unfassbar gut!

    Welchen Impact hat euer Project auf euer Umfeld?

    Die Unterstützung, die uns als Team für die Idee und unsere Vision entgegengebracht werden, ist wirklich toll! Unsere Lösung kann gesellschaftliche, wirtschaftliche, als auch individuelle Aspekte zusammenbringen, daher ist bei unserem Projekt für jeden was dabei. Mit unserem Gründerspirit konnten wir auch schon einige Leute anstecken!

    Wie sieht euer vollendetes Project aus? 

    paged schafft Lösungen, die für unsere demografische Entwicklung, vor allem in Hinblick auf die alternde Gesellschaft, unabdingbar sind. Dazu gehören die Inklusion von beeinträchtigten Gruppen, freier Informationsund Bildungszugang, als auch Chancengleichheit am Arbeitsplatz.

    Das grundlegende Bestreben von paged ist es, freien Zugang zum Internet zu schaffen. Im Zuge der Digitalisierung muss allen Bürger*innen – unabhängig von ihrer Beeinträchtigung – ein freier Zugang zu Onlineinformationen ermöglicht werden.

     

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