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Ein neues Kapitel für Social Impact Award Deutschland

Social Impact Award Deutschland stellt mit Lisa Schnägelberger die Geschäftsführung neu auf und positioniert sich für die nächste Wachstumsphase.

Berlin, der 26.05.2026. Der Social Impact Award (SIA) Deutschland baut seine Eigenständigkeit weiter aus: Seit Mai 2026 führt Lisa Schnägelberger die Social Impact Award Deutschland gGmbH als neue Geschäftsführerin. Sie folgt auf Jonas Dinger, der die Organisation seit dem Markteintritt in Deutschland 2021 aufgebaut und zuletzt geleitet hat. Mit der Übergabe beginnt für SIA Deutschland die nächste Entwicklungsphase.

Lisa Schnägelberger & Jonas Dinger / © Social Impact Award

Für die Organisation ist das weit mehr als ein personeller Wechsel: Aus dem bisherigen Aufbauprojekt ist in den vergangenen Jahren eine eigenständig aufgestellte Organisation mit bundesweiter Reichweite, wachsendem Team und klarer Rolle innerhalb des internationalen SIA-Netzwerks entstanden. Seit dem Start 2021 hat SIA Deutschland mehr als 110 Workshops in 29 Städten umgesetzt und über 2.500 junge Menschen erreicht. Im zugehörigen Inkubationsprogramm wurden bislang 67 soziale und nachhaltige Projekte begleitet; 25 Teams erhielten insgesamt 80.000 Euro Förderung.

„Viele junge Menschen in Deutschland blicken aktuell in eine Zukunft, die sehr unsicher wirkt. Genau deshalb ist Selbstwirksamkeit entscheidend, also das Vertrauen, dass ich diese Zukunft mitgestalten kann. Bei SIA Deutschland werden wir jungen Menschen daher nicht nur weiterhin all die Unterstützung bieten, eigene wirkungsorientierte Unternehmen und Projekte erfolgreich ins Leben zu rufen. Wir werden ihnen auch die Räume bieten, in denen sie die notwendigen Fähigkeiten, die Haltung und den Mut entwickeln, neue Wege für uns alle zu eröffnen”, sagt Lisa Schnägelberger.

Vom Aufbau in die nächste Phase

Lisa Schnägelberger war bereits als erste Mitarbeiterin maßgeblich am Aufbau der deutschen Organisation beteiligt und verantwortete zuletzt zentrale Bereiche der strategischen und programmatischen Entwicklung. „Dass Lisa jetzt die Geschäftsführung von Social Impact Award Deutschland übernimmt, ist der richtige nächste Schritt. Sie hat diese Organisation von Beginn an mit aufgebaut und steht wie kaum jemand sonst für ihre Entwicklung und ihren Anspruch”, hebt Jonas Dinger hervor. 

Gerade angesichts der schwierigen Lage für die Zivilgesellschaft in Deutschland sieht Social Impact Award einen wachsenden Bedarf für Räume, in denen junge Menschen Zukunft nicht als etwas erleben, das ihnen entgleitet, sondern als etwas, das sie sich zurückholen. Jonas Dinger ergänzt: „Mit Lisas Führung kann SIA  Deutschland noch stärker zu dem werden, was junge Menschen heute dringend brauchen: eine Gemeinschaft. Denn Demokratie schützt sich nicht von selbst. Sie lebt von Menschen, die sich einmischen und Verantwortung übernehmen.

Gemeinsam mit starken Partner:innen weiter wachsen

Auch in Zukunft wird Social Impact Award Deutschland gemeinsam mit Partner:innen aus Wirtschaft, Bildung und Zivilgesellschaft daran arbeiten, junge Menschen dabei zu unterstützen, gesellschaftliche Herausforderungen unternehmerisch anzugehen und in dem Prozess Fähigkeiten zu entwickeln, die sie in der Zukunft dringend benötigen.

Ein besonderer Dank gilt dabei SAP als Launchpartner von Social Impact Award in Deutschland. SAP hat den Aufbau von SIA Deutschland von Beginn an unterstützt und damit dazu beigetragen, jungen Innovator:innen Möglichkeiten zu geben, soziale und ökologische Lösungen zu entwickeln und unternehmerische Fähigkeiten für gesellschaftlichen Wandel aufzubauen.

Über Social Impact Award

Social Impact Award (SIA), gegründet 2009, ist Europas größte Community für angehende Social Entrepreneurs unter 30 Jahren. Wir organisieren Bildungs- und Inkubationsprogramme in 15+ Ländern in Europa, Afrika, Asien sowie Lateinamerika, um junge Menschen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Geschäftsideen zur Lösung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen zu unterstützen. Jährlich nehmen über 8.000 ambitionierte junge Menschen an unseren Programmen teil. Seit 2009 sind daraus über 1.300 Sozialunternehmen in 29 Ländern entstanden.